Alec Gagneux

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Dipl. Masch. Ing.
Leiter von fairCH

Selbständiger Unternehmer für Nachhaltige Entwicklung (seit 1992) Projekte mit staatlichen, internationalen (UNO), nicht staatlichen (NGO) und privaten Organisationen; praktische Integration von Menschenrechten wie z.B. Reproduktive Gesundheit; Maßnahmen für eine fairere Wirtschaft – entwickelt und mit lokalen Partner/innen umgesetzt; praktische Ausbildungs-Seminare.

Alec Gagneux ist Entwicklungs-Dialoger und Friedensaktivist in Ländern wie Indien, Schweiz, Togo, Ägypten, Haiti oder Dominica und bringt nachhaltige Entwicklungen mittels angepasster Technologie und fairem Wirtschaften in Projekte ein.

REFERAT Zusammenfassung: 

„Vollgeld statt undemokratisches Blasengeld“


Im seinem Vortrag deckt er Hintergründe über die Rolle der Schweiz im internationalen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Beziehungsgeflecht auf.

Trotz direkter Demokratie und eigener Währung, trotz Volksabstimmungen für ein bedingungsloses Grundeinkommen, trotz  Nichtmitgliedschaft in EU und Nato ist für ihn die Schweiz immer noch ein Entwicklungsland, da Geld leider immer noch über Ethik steht. Kantone und Gemeinschaften seien erpressbar, weil sie durch ihre Verschuldung nicht mehr souverän sind.


Alec warnt auch vor der Abschaffung des Bargelds, wie dies schon in Griechenland, Schweden und Holland vorangetrieben wird.

Mit der Vollgeld-Initiative soll ein neues Geldsystem eingeführt werden, in dem „neu geschöpftes Geld“ schuld- und zinsfrei in die Realwirtschaft fliessen würde.

Auf diese Weise könnte die Schweiz in einem Zeitraum von 10-15 Jahren seinen gesamten Schuldenberg abbauen. Und Banken könnten nur noch jenes Geld verleihen, das sie von Sparern, Investoren und der Nationalbank zur Verfügung gestellt bekommen. Finanzblasen oder Geldknappheit würden somit verhindert und Bankenrettungen gehörten der Vergangeheit an.


Tagtäglich erfahren wir, wie unsicher und ungerecht das Banken- und Finanzsystem nach wie vor ist. Ebenso können wir uns von den Regierungen kaum effektive Reformen erhoffen. 

In der direktdemokratischen Schweiz wird im Dezember 2015 eine Volksinitiative eingereicht, die 100% der Schweizer Franken sicher machen will: Banken müssten nicht mehr vom Volk gerettet werden und alles Geld würde zu gesetzlichem Zahlungsmittel.

Somit würde neben den Münzen und Banknoten zukünftig auch das elektronisches Geld allein von der Nationalbank (Zentralbank) schuldenfrei hergestellt und herausgegeben werden.


Vom Vollgeld profitieren alle:


  • die Bankkunden,
  • die Realwirtschaft,
  • der Bund und die Kantone,
  • der/die SteuerzahlerInnen und
  • das traditionelle Bankgeschäft.

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